

Holunderblüten - fruchtiger Hülle & knuspriger Teig
mein kleiner Blütengenuss im Frühling
Eins meiner liebsten Frühsommerrezepte – und es geht wirklich ganz schnell. Die Holunderblüten bringen ihre fruchtige Frische mit, der Backteig sorgt für eine goldgelbe, knusprige Hülle. Zusammen ergibt das ein kleines, duftendes Dessert, das nach warmen Tagen schmeckt.
Bevor du loslegst: Sammle die Dolden am besten trocken, also nicht direkt nach einem Regen. Und nur die voll aufgeblühten, die so schön duften, als würden sie sagen: „Jetzt bin ich bereit für die Pfanne.“
Das brauchst du für 3 Personen
Milch – 300 ml
Mehl – 150 g
Eier – 3 Stück
Salz – eine Prise
Öl – 3–4 EL
Holunderblütendolden – ca. 10 Stück
optional: Staubzucker zum Bestreuen
So geht’s
Rühre einen nicht zu dünnen Backteig aus Milch, Mehl, einer Prise Salz und den drei Eiern. Der Teig sollte so sein, dass er die Blüten gut „festhält“ — nicht zu flüssig, nicht zu dick. Eben ein Teig, der weiß, was er will.
Die Holunderblütendolden (mit den Blüten nach unten) in den Teig tauchen und im heißen Öl goldgelb ausbacken. Das Öl sollte mittel‑heiß sein: heiß genug, damit der Teig knusprig wird, aber nicht so heiß, dass die Blüten gleich dunkel werden. Ein bisschen Geduld zahlt sich hier aus.
Zum Schluss mit etwas Staubzucker bestreuen — oder, wenn du magst, mit einem Hauch Zitronenzucker. Das gibt dem Ganzen einen kleinen Frischekick.
Mein Frühsommer‑Moment
Wenn die Dolden in der Pfanne brutzeln, steigt ein feiner, typischer Holler-Duft auf. Es ist eines dieser Rezepte, die man nur wenige Wochen im Jahr machen kann, und vielleicht schmeckt es gerade deshalb so besonders.
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