

Unser Waldgarten
Mein persönlicher Weg zu mehr Vielfalt, Natürlichkeit und lebendigen Lebensräumen.
Es gibt Orte, die sprechen, lange bevor man sie gestaltet. Unser Hang, der den Wind sammelt. Die Mulde, in der sich die Kälte niederlegt. Unser Stück Erde, das im Sommer nach Wald riecht und im Winter nach Ruhe und Stille.
Inmitten dieser Landschaft beginnt mein Waldgarten — nicht mit Spaten und Pflanzen, sondern erst einmal mit einem Gedanken. Aus diesem Gedanken wurde ein Wunsch: der Wunsch, einen Ort zu schaffen, der sich selbst trägt, uns nicht allzu viel Arbeit macht, der uns nährt und heilt. Einen Ort, der nicht nur wächst, sondern auch erzählt.
Ich stelle mir vor, wie Licht durch junge Baumkronen fällt, sehe die roten Beeren an den Sträuchern und wie Kräuter ihre Blüten für unsere Bienen öffnen. Wie Wurzeln im Boden flüstern und mit Pilzen im Verborgenen zusammenarbeiten, während über ihnen die Jahreszeiten wandern.
Ein Waldgarten ist kein Projekt, das man einfach anlegt. Er ist ein langsames entstehen. Ein Lauschen und in sich hinein hören. Ein Gespräch zwischen Mensch und Landschaft.
Die Entstehung
Und so beginnt mein Weg:
mit einem Winter, der mir Zeit schenkt, alles zu Papier zu bringen — Linien, die entstehen, Gedanken, die sich ordnen.
Mit Büchern, die mich begleiten. Mit dem Vertrauen, dass aus kleinen Schritten ein lebendiges Gefüge wächst.
Ein Waldgarten wächst in mehreren Etagen: vom Boden bis zu den Baumkronen. Jede Schicht erfüllt ihre eigene Aufgabe und trägt dazu bei, dass ein vielfältiger, lebendiger Lebensraum entsteht. 🌳

Standort und Boden kennenlernen, die Gegebenheiten verstehen und die passenden Pflanzen auswählen. So legen wir den Grundstein für einen vielfältigen und lebendigen Waldgarten. 🌱

Unser Waldgarten soll ein Ort sein, an dem Natur und Mensch gleichermaßen ihren Platz haben. Ein Garten zum Entdecken, Mitmachen, Staunen und Genießen – und manchmal auch einfach zum Nichtstun.
