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  • Autorenbild Natureintopf

"Fichten-Wipferlsalz"

Mögt ihr auch den Geruch der Nadelbäume und des Waldes so gerne?


Gerade jetzt im Frühling ist es herrlich durch den Wald zu laufen, tief den Geruch der Harze, des Waldbodens und der ätherischen Öle der frischen Nadeltriebe einzuatmen. Und genau diesen Geruch und auch den Geschmack des Waldes möchte ich heute gerne einfangen.


Wenn ihr euch die Fichten und Tannen genau anseht, dann werdet ihr erkennen, dass die Astspitzen ganz hellgrün sind. Diese zwei, drei Zentimeter nennt man umgangssprachlich „Wipferln“ und die lassen sich zu herrlichen Gerichten verarbeiten.


Ganz wichtig dabei ist, dass ihr eine Fichte bzw. eine Tanne auch wirklich erkennt!  Ihr müsst euch ganz sicher sein vom richtigen Baum zu sammeln, denn unter den Nadelbäumen gibt es auch die giftige Eibe und die dürft ihr auf keinen Fall verwenden!

Das Zeitfenster um Wipferln zu sammeln ist nicht sehr lange. Die Triebe sollten noch sehr weich und hellgrün sein.

Um den Baum nicht zu schädigen, nehme ich von jedem Ast nur zwei, drei Wipferln.


Ihr braucht:


80 g Fichten- oder Tannenwipferln  und

300 g grobes Steinsalz


Ihr könnt das Salz und die Wipferln im Mörser oder in der Küchenmaschine fein mahlen.


Ich habe mein Salz in der Küchenmaschine gemahlen und anschließend bei 40° im  Dörrapparat  getrocknet.

Wenn ihr keinen Dörrapparat habt, dann könnt ihr das Salz auch auf einem Backblech bei 40° im Backofen trocknen – vergesst nicht, einen Kochlöffel zwischen der Backofentüre einzuklemmen, damit die warme Luft entweichen kann.

Nach dem trocknen mahle ich das Salz nochmals in der Küchenmaschine ganz fein und fülle es in Gläser ab. Dunkel gelagert hält es mindestens ein Jahr.


TIPP: Die Wipferln lassen sich gut mit anderen Kräutern, z.B. Giersch, Günsel oder Gundelrebe (Spitzen) kombinieren.





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