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Bärlauchskraft im Nudeltag

im Frühling wird Pasta gemacht

Bärlauch‑Pasta gehört für mich zu den schönsten Frühlingsrezepten. Nudeln sind schnell selbst gemacht, und das Wunderbare daran ist, dass du sie in allen Farben und Geschmacksrichtungen herstellen kannst. Jetzt, mitten in der Bärlauch‑Saison, wollte ich unbedingt grüne Nudeln machen – und die Arbeit lohnt sich jedes Mal. Außerdem lassen sich die Nudeln hervorragend lagern, sodass du sie das ganze Jahr über genießen kannst.


Für meinen Pastateig verwende ich 100 g frische Bärlauchblätter, 200 g Dinkelmehl, 2 Eier, 1 EL Olivenöl und ¼ TL Salz. Der Bärlauch wird zuerst gewaschen und mit dem Olivenöl in einem hohen Gefäß fein püriert. In einer Schüssel mische ich das Mehl mit dem Salz, gebe die Eier und das Olivenöl dazu und gieße das grüne Bärlauchpüree hinein. Alles wird zu einem geschmeidigen Teig verknetet, der anschließend zu einer Kugel geformt und abgedeckt für eine Stunde im Kühlschrank ruhen darf.


Nach der Ruhezeit rolle ich den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus oder drehe ihn durch die Nudelmaschine. Wenn du ohne Maschine arbeitest, kannst du den Teig leicht bemehlen, zu einer dünnen Rolle aufwickeln und mit einem scharfen Messer feine Streifen schneiden. Diese werden vorsichtig auseinandergerollt und in kochendem Salzwasser weichgekocht.


Möchtest du deine Nudeln haltbar machen, kannst du sie einfach zum Trocknen aufhängen – getrocknet sind sie mehrere Monate haltbar.


Bärlauch, auch bekannt als „wilder Knoblauch“, bringt eine kräftige, frische Würze in die Küche. Er schmeckt intensiv nach Knoblauch und eignet sich wunderbar für Suppen, Pesto oder Salate. Gleichzeitig ist er eine richtige Heilpflanze: blutreinigend, magen- und verdauungsfördernd und reich an Eisen und Vitamin C. Seine stärkenden Eigenschaften bleiben allerdings nur erhalten, wenn er frisch verwendet wird – getrocknet verliert er seine Kraft.

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