

Fruchtleder - a g'sunde Nascherei
Fruchtleder ist eine gesunde Alternative zu Gummibär & Co.
Fruchtleder zuzubereiten ist ganz einfach – die wichtigste Zutat ist tatsächlich Zeit und Geduld, denn die Masse braucht einige Stunden, bis sie vollständig durchgetrocknet ist.
Du nimmst dein Lieblingsobst, gerne auch verschiedene Sorten, wäscht es, entkernst es bei Bedarf und schneidest es etwas kleiner. Danach wird es entweder im Mixer oder mit dem Mixstab zu einem feinen Brei püriert.
Das fertige Mus streichst du ganz gleichmäßig – etwa einen halben Zentimeter dick – auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Anschließend kommt das Blech bei 50–60 °C Umluft in den Backofen. Wichtig ist, die Backofentür einen Spalt geöffnet zu lassen, damit die feuchte Luft entweichen kann. Ein eingeklemmter Kochlöffel leistet hier gute Dienste. Nun heißt es warten: Bis die Masse eine gummiartige Konsistenz erreicht, dauert es einige Stunden. Sobald die Oberfläche fest und nicht mehr klebrig ist, lässt du das Fruchtleder abkühlen, schneidest es in Streifen und rollst diese zu kleinen Schnecken auf. Kühl und dunkel gelagert hält sich das Fruchtleder mehrere Monate.
Tipp: Je reifer die Früchte, desto süßer das Ergebnis – und gleichzeitig ist Fruchtleder eine wunderbare Möglichkeit, überreifes Obst zu verwerten. Wer es noch süßer mag, kann eine Dattel oder etwas Honig mitmixen. Für eine säuerliche Note eignen sich Zitrusfrüchte, und wer es gerne scharf hat, kann Chili oder Paprika dazugeben. Das funktioniert besonders gut bei Gemüseleder: Spinat, Karotte oder Rote Rübe lassen sich hervorragend zu würzigen Streifen verarbeiten und mit Kräutern oder Kernen verfeinern. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – erlaubt ist, was schmeckt.
Ein kleiner Hinweis zum Schluss: Auch Obst enthält viel natürlichen Zucker. Deshalb sollte man Fruchtleder in Maßen genießen – als kleine, feine Nascherei zwischendurch.
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