

Brennnesseltee
„Wiesenpower, der Körper und Geist stärkt“
Heute war die Brennnessel dran – und aus ihr wurde ein Tee, der mehr kann, als man auf den ersten Blick vermutet. Die Brennnessel gehört zu den Pflanzen, die von uns oft übersehen wird, obwohl wir sie seit Jahrhunderten als Heilpflanze schätzen. Sie wächst überall dort, wo der Boden besonders nährstoffreich ist, und genau diese Kraft bringt sie auch in den Tee.
Schon beim Sammeln merkt man: Die Brennnessel nimmt man nicht einfach nebenbei mit. Sie piekst, sie fordert Respekt – und vielleicht schmeckt der Tee gerade deshalb so besonders. Frisch aufgebrüht ist er mild, grün und wohltuend.
Was die Brennnessel kann
Die Brennnessel ist eine der ältesten Heilpflanzen Europas. In der Volksheilkunde wurde sie vor allem für ihre harntreibende, reinigende und stärkende Wirkung geschätzt. Sie unterstützt den Stoffwechsel, wirkt leicht entzündungshemmend und ist reich an Mineralstoffen wie Eisen, Kalzium und Magnesium.
Besonders im Frühjahr gilt sie als „Grünkraft“ – ein kleiner Energieschub aus der Natur.
So bereitest du Brennnesseltee zu
Für eine Tasse Tee brauchst du:
1 Handvoll frische Brennnesselblätter oder
1–2 TL getrocknete Brennnessel
Die frischen Blätter kurz abspülen, in eine Tasse geben und mit heißem Wasser übergießen. Etwa 5–7 Minuten ziehen lassen, damit sich die Wirkstoffe gut lösen.
Der Tee schmeckt mild, leicht grün und angenehm erdig. Wer möchte, kann ihn mit etwas Honig oder Zitronensaft verfeinern.
Brennnessel sammeln & trocknen
Die Brennnessel lässt sich wunderbar für den Vorrat trocknen. Dafür:
junge Triebe sammeln
Blätter von den Stängeln zupfen
auf einem Tuch oder Backpapier ausbreiten
an einem warmen, luftigen Ort trocknen lassen
Nach einigen Tagen rascheln die Blätter – dann sind sie bereit für den Vorratsschrank.
TIPP: Die Brennnessel ist nicht nur als Tee wertvoll. Du kannst sie z.B. auch in Suppen, , im Salat, im Brot oder als Pesto verwenden
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