

Bärlauchpesto
wenn der Frühling nach Bärlauch duftet
Wir essen sehr gerne Nudeln oder Gnocchi, und da passt ein würziges Bärlauchpesto einfach wunderbar dazu. Für mich gehört Bärlauch zu den liebsten Wildgemüsen im Frühjahr. Von Ende Februar bis zum Blühen der Pflanze kannst du ihn sammeln und frisch verwenden – dann hat er seine ganze Kraft und diesen intensiven, knoblauchähnlichen Geschmack, der ihn zur idealen Zutat für Pesto macht. Auch als Topping zu gebratenem Fleisch oder zu gekochten Erdäpfeln ist er ein Genuss, und ein Löffel davon verfeinert sogar eine Salat‑Vinaigrette oder passt hervorragend zu Käse.
Für zwei Personen oder ein Glas Pesto verwende ich
270 g frischen Bärlauch
270 ml Olivenöl
30 g geriebenen Parmesan
40 g Pinienkerne
Sonnenblumenkerne
1 TL Salz.
Der Bärlauch wird gewaschen, trocken getupft und in grobe Stücke geschnitten. Die Pinienkerne röste ich leicht an und hacke sie danach fein, den Parmesan reibe ich frisch. Anschließend kommt alles zusammen in ein hohes Gefäß und wird mit dem Stabmixer fein püriert – alternativ kannst du die Zutaten auch im Mörser verarbeiten, was dem Pesto eine besonders schöne Struktur verleiht. Während des Pürierens gieße ich das Olivenöl langsam dazu und schmecke am Ende ab, bis die Würze genau richtig ist.
Das fertige Pesto fülle ich in desinfizierte Gläser, bedecke die Oberfläche mit etwas Olivenöl und verschließe sie gut. So hält es im Kühlschrank mindestens zwei Wochen.
TIPP: Möchtest du seine „Bärenkräfte“ noch Monate später nutzen, lässt du Pinienkerne und Parmesan zunächst weg und gibst sie erst kurz vor dem Essen dazu – dann hält das Pesto bis zu einem Jahr, und bis dahin beginnt ohnehin schon wieder die neue Saison. Alternativ kannst du die fertigen Gläser auch einfrieren.
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