

Bärlauchblüten-Essig
ein kulinarischer Gruß aus dem Bärlauchwald
Bei meinem Waldspaziergang heute Nachmittag hat mich ein feiner, weißer Blütenhauch zwischen dem frischen Grün begrüßt: Der Bärlauch blüht.
Die kleinen, sternförmigen Blüten leuchten zwischen den Blättern und verleihen dem Wald eine stille, klare Frühlingsstimmung. Auch wenn man die Bärlauchblätter ab der Blüte nicht mehr frisch verwenden soll, lassen sich die Blüten wunderbar nutzen – nämlich für einen aromatischen Bärlauchblüten‑Essig.
Ich verwende dafür am liebsten weißen Balsamico, aber auch Wei ßweinessig oder Apfelessig passen sehr gut.
So geht’s
Du sammelst etwa 10 Bärlauchblütendolden und legst sie in ein sauberes Gefäß. Dann gießt du deinen gewählten Essig darüber und verschließt das Glas gut.
Jetzt darf der Ansatz 2–3 Wochen ziehen, damit sich das feine Aroma der Blüten vollständig mit dem Essig verbindet.
Danach einfach abseihen und in hübsche Flaschen füllen.
Der Essig bekommt eine leichte Knoblauchnote, bleibt aber zart und frisch – perfekt für z.B. leichte Frühlings-Salate, im Kräuterdressings, zum Aromatisieren von Gemüse oder als kleines Mitbringsel aus dem Wald.
Wenn du den fertigen Essig öffnest, steigt dir ein feiner Duft entgegen – ein kleiner Gruß aus dem Wald. Er erinnert mich an meinen Spaziergang, an das helle Grün, an die Stille zwischen den Bäumen und an diesen zarten Blütenhauch.
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