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Apfel + Kren = Apfelkren

wenn der Apfel seine scharfe Seite entdeckt

Den Apfel kennt ihr ja schon aus seinem Kräuterporträt. Für dieses Rezept bekommt er nun Gesellschaft von einer Wurzel, die nicht nur Charakter hat, sondern auch ordentlich Pfeffer im Herzen: dem Kren.


Die Scharfstoffe sitzen tief in der Krenwurzel und springen erst beim Reiben oder Schneiden hervor. Deshalb sollte Kren immer frisch verwendet werden – nur dann bringt er seine ganze Kraft mit.

Beim Kochen verliert er übrigens seine typische Schärfe, also lieber roh hineinreiben.


Wenn du mehr über diese wertvolle Wurzel oder den Apfel und ihre Inhaltsstoffe erfahren möchtest, findest du alles unter den Kräuterporträts.


Apfelkren ist eine traditionelle Beilage zu Tafelspitz, aber ganz ehrlich: Er passt auch zu vielen anderen Gerichten.


Das brauchst du

  • Äpfel – ½ kg

  • Kren – 70 g, fein gerieben

  • Zucker – 70 g

  • Salz – ½ TL

  • Weißweinessig – 60 ml


So geht’s
  1. Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden.

  2. Kren schälen und fein reiben.

  3. Äpfel mit Zucker, Salz und einem Schluck Wasser etwa 10 Minuten weichdünsten.

  4. Mit dem Pürierstab zu einer glatten Masse verarbeiten.

  5. Essig und geriebenen Kren einrühren und alles noch einmal kurz aufkochen.

  6. In sterilisierte Gläser füllen, gut verschließen und auskühlen lassen.

Gut gelagert hält sich der Apfelkren mehrere Monate – wobei er meistens schon vorher verschwindet.


TIPP: Ein Gläschen Apfelkren ist auch ein richtig nettes Geschenk – ein kleines Scharf-Süßes-Mitbringsel

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Alle publizierten Inhalte wurden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt, beruhen jedoch auf meinen Erfahrungswerten und können einen Arztbesuch bei Beschwerden niemals ersetzen. Nur ein Arzt darf eine Diagnose stellen und daher sind alle Kräutereinnahmen mit diesem abzuklären!

Ich sammle meine Kräuter für den Eigengebrauch und rate Euch, euch das „Kräutersammeln" von einem Profi zeigen zu lassen und euch zu informieren, um eine Verwechslung mit giftigen Pflanzen zu vermeiden. Für die Umsetzung der hier vorgestellten Rezepte, Anleitungen oder für jegliche Art der Selbstmedikation übernehme ich keinerlei Haftung. Auch denkt daran, dass jeder Mensch auf Rohstoffe anders reagiert und eventuelle Allergien oder Unverträglichkeiten nicht ausgeschlossen werden können.  Diese Seite dient ausschließlich zur Information und Unterhaltung.

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