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Kastanie

Aesculus

Familie: Seifenbaumgewächse

Zahnstocher Tiere und Ketten aus Kastanien kennen wir alle. Doch die Kastanie kann so viel mehr. Ihre rosa-weißen Blüten sind wunderschön anzusehen, duften herrlich und eine Tinktur aus den Blüten lässt sich wunderbar zum Einreiben bei rheumatischen Beschwerden verwenden.

Im Herbst werden ihre rotbraunen, glänzenden Früchte nicht nur von Kindern gerne gesammelt und zum Basteln verwendet, sondern Sie sind auch in der Naturheilkunde sehr beliebt und können sowohl für die Gesundheit als auch im Haushalt verwendet werden.

​Ein Kastanienbaum kann bis zu 300 Jahre alt und 30 Meter hoch werden. Er gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse. Er hat große, fingerartige Blätter mit einem langen Stiel. Die rotbraunen, glänzenden Früchte des Baums stecken in grünen, stacheligen Hüllen und sind für Menschen ungenießbar. Am Ende des Winters bildet der Baum viele Knospen. Im Frühling springen diese auf und die Kastanie beginnt zu blühen. Ihre prächtigen Blüten können weiß oder rosa sein und stehen wie dicke Kerzen aufrecht auf den Zweigen.

In der Erfahrungsmedizin wird die Kastanie vor allem bei schweren Beinen, zur Stärkung der Venen und bei Krampfadern eingesetzt.

Zu ihren Inhaltsstoffen zählen unter anderem Saponine, Cumarine, Gerbstoffe, Flavonoide, Aesculin und Aescin.

Genutzt werden die Knospen, die Blüten und die Früchte. Sie wirken ödem- und entzündungshemmend, gefäßabdichtend und schwach krampflösend.

​Sowohl aus den Blüten als auch aus den Früchten lassen sich wirkungsvolle Tinkturen herstellen, welche sich wunderbar zu einer Salbe oder einem Gel weiterverarbeiten lassen. ​

Vor allem die in den Früchten enthaltenen Saponine haben seifenähnliche Eigenschaften und können daher zu Waschpulver oder auch Haarshampoo weiterverarbeitet werden.

Sie lassen sich gut trocknen, sind jedoch sehr schimmelanfällig. Darum zerkleinere ich die gut getrockneten Kastanien und hebe das Kastanienpulver trocken und dunkel (in einem Leinensäckchen) auf.


Die Rezepte könnt ihr bei den BLOG-Beiträgen finden.

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Alle publizierten Inhalte wurden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt, beruhen jedoch auf meinen Erfahrungswerten und können einen Arztbesuch bei Beschwerden niemals ersetzen. Nur ein Arzt darf eine Diagnose stellen und daher sind alle Kräutereinnahmen mit diesem abzuklären!

Ich sammle meine Kräuter für den Eigengebrauch und rate Euch, euch das „Kräutersammeln" von einem Profi zeigen zu lassen und euch zu informieren, um eine Verwechslung mit giftigen Pflanzen zu vermeiden. Für die Umsetzung der hier vorgestellten Rezepte, Anleitungen oder für jegliche Art der Selbstmedikation übernehme ich keinerlei Haftung. Auch denkt daran, dass jeder Mensch auf Rohstoffe anders reagiert und eventuelle Allergien oder Unverträglichkeiten nicht ausgeschlossen werden können.  Diese Seite dient ausschließlich zur Information und Unterhaltung.

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