Wichtiger Hinweis zu meiner Seite und allen Lesern

Alle publizierten Inhalte wurden mit größter Sorgfalt erstellt, beruhen jedoch auf meinen Erfahrungswerten und können einen Arztbesuch bei Beschwerden niemals ersetzen. Nur ein Arzt darf eine Diagnose stellen und daher sind alle Kräutereinnahmen mit diesem abzuklären!

Ich sammle meine Kräuter für den Eigengebrauch und rate Euch, euch das „Kräutersammeln und Verarbeiten“ von einem Profi zeigen zu lassen und euch zu informieren um eine Verwechslung mit giftigen Pflanzen zu vermeiden. Für die Umsetzung der hier vorgestellten Rezepte, Anleitungen oder für jegliche Art der Selbstmedikation übernehme ich keinerlei Haftung. Die Seite dient ausschließlich zur Information und Unterhaltung.

 

Natureintopf - Willkommen im Kräuteralltag

Schwarzau im Gebirge

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Das Wiesenschaumkraut

Wenn ich jetzt die Wiese ansehe, schaut sie aus wie mit Schaum übersprüht. Das Wiesenschaumkraut blüht. Der Name kommt vor allem daher, weil kleine Insekten – die Schaumzikaden- welche auf der Pflanze leben kleine Schaumwolken auf der Pflanze hinterlassen. Es blüht schon Ende März und ist gerade für Bienen und Schmetterlinge eine der ersten Futterpflanzen.

Wie seine Verwandten Kresse, Senfpflanze oder Rettich ist auch das Wiesenschaumkraut essbar. Blüten, Knospen und die untersten Blätter schmecken leicht scharf, erinnern an Kresse und passen gut auf ein Butterbrot, in den Kräutertopfen oder in die Kräuterbutter.

Laut Volksheilkunde stärkt und belebt das Kraut, regt den Stoffwechsel an und hat eine blutreinigende Wirkung. Die enthaltenen Senföle wirken antibiotisch, befreien verstopfte Nasen von zähem Schleim und reinigen die oberen Atemwege. Bitterstoffe treiben die Gallenfunktion an und entlasten so die Leber, der Kaliumanteil sorgt für eine vermehrte Harnproduktion. Kalium und die antibiotischen Eigenschaften ergänzen sich und unterstützen vor allem bei Harnwegsinfektionen.

Das enthaltene Eisen regt die Blutbildung an und vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit. Ein Tee aus getrockneten Blättern beruhigt unsere Nerven und stärkt unser Immunsystem. Äußerlich angewendet kann aus dem Absud ein Umschlag bei Gicht und Rheuma helfen.

Allerdings darf das Wiesenschaumkraut nicht zu viel verwendet werden, da es eine reizende Wirkung auf die Magenschleimhaut hat.

Wie sieht es jetzt aus?

Es wird bis zu 60 cm groß, wächst am Boden aus einer Blattrosette, der Blütenstiel ist rund und von gefiederten Blättern bewachsen. Ein Blatt besteht aus drei bzw. vier Blattpaaren und einem Endblatt an der Spitze. Ganz oben befinden sich viele kleine weiße, rosa blasslila Blüten die eine Doldentraube bilden. Jede Blüte hat vier Blütenblätter.

Leider wird das Wiesenschaumkraut immer seltener und daher erfreue ich mich an den wogenden Blüten in der Frühjahrswiese.

Steckbrief:

Familie: Kreuzblütler

Volksnamen: Kuckucksblume – der Schaum wird auch Kuckucksspeichel genannt

Wächst gerne in feuchten Wiesen

Wir sammeln das ganze Kraut (ohne Wurzel) zu Beginn der Blüte.

Es ist ungiftig. Jedoch solltest du es nicht zu viel zu dir nehmen, da es die Magenschleimhaut reizt

Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Eisen, Vitamin C, Magnesium, äth. Öle

Wirkt: antibakteriell, blutreinigend, schleimlösend, verdauungsfördernd, stoffwechselanregend

Vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit, Gicht und Rheuma, bei Hauterkrankungen,

 

Quelle: Essbare Wildpflanzen

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