Wichtiger Hinweis zu meiner Seite und allen Lesern

Alle publizierten Inhalte wurden mit größter Sorgfalt erstellt, beruhen jedoch auf meinen Erfahrungswerten und können einen Arztbesuch bei Beschwerden niemals ersetzen. Nur ein Arzt darf eine Diagnose stellen und daher sind alle Kräutereinnahmen mit diesem abzuklären!

Ich sammle meine Kräuter für den Eigengebrauch und rate Euch, euch das „Kräutersammeln und Verarbeiten“ von einem Profi zeigen zu lassen und euch zu informieren um eine Verwechslung mit giftigen Pflanzen zu vermeiden. Für die Umsetzung der hier vorgestellten Rezepte, Anleitungen oder für jegliche Art der Selbstmedikation übernehme ich keinerlei Haftung. Die Seite dient ausschließlich zur Information und Unterhaltung.

 

Natureintopf - Willkommen im Kräuteralltag

Schwarzau im Gebirge

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Waldfreundehütte am Obersberg

„Unser“ zweiter Hausberg und beliebtes Ausflugsziel von Schwarzau aus ist, die in 1464 Metern Seehöhe gelegene Waldfreundehütte am Obersberg.

Du kannst direkt vom Ortszentrum Schwarzau aus starten, vorbei an der Kirche, zur Kaiser-Franz-Josefs Kapelle, weiter über den Hirschkogel, immer dem beschilderten Weg entlang. Die Gehzeit beträgt etwa 2,5 Stunden. Oben angekommen hat man an klaren Tagen einen herrlichen Blick auf Schneeberg, Rax, Ötscher und Hochschwab.

Die Schutzhütte ist vom 16.05.2020 bis 20.09.2020 immer an SA/SO und Feiertagen geöffnet und von unterschiedlichen Waldfreunden betreut.

An einem Samstag war meine Nachbarin eine dieser „Waldfreundinnen“ und ich habe mit ihr ausgemacht, dass ich sie auf der Hütte besuchen werde.  Ausgerüstet mit Rucksack, Wasser und Körbchen für das ein oder andere Pflänzchen ging es gegen Mittag los. Mein Weg begann im Preintal mit dem nicht ganz so schönen asphaltierten Weg entlang der Straße, vorbei beim Bacherlwirt bis zum Eckbauer, hier gibt es ein Schild „Zur Obersberglinde“ und von da an, an der kleinen Kapelle und der „alten Linde“ vorbei, immer den Forstweg entlang. Zwischendurch gab es „Abkürzungen“ in Form von Waldwegen/Waldsteigen, die jedoch schon ein bisschen anspruchsvoller waren. An einer kleinen Lichtung kam ich an einem Biotop vorbei, bei dem es auch einiges zu entdecken gab. Das erste Mal, dass ich soweit allein wanderte! Anfangs ein wenig ungewohnt, aber mit der Zeit auch sehr angenehm. Diese Stille und einfach die Freude durch den Wald zu gehen waren eine gute Gelegenheit mich ein wenig auf meine geplanten Kräuterwanderungen vorzubereiten. Ich konnte mit meinen Begrüßungstexten immer wieder von vorne anfange *G*.

Nach zwei Stunden habe ich dann doch eine Abzweigung verpasst und musste ein ganzes Stück wieder retour. Nachdem ich wieder am richtigen Weg war kam ich nach ein paar Minuten zu einer großen Wiese und es bot sich ein malerisches Bild. Rechter Hand ein Hochsitz und vor mir eine kleine Jagdhütte, am Waldrand noch ein paar Schneereste und jede Menge Blumen und Kräuter. Irgendwie hatte die ganze Stimmung schon ein bisschen Almcharakter. Bei der Jagdhütte gönnte ich mir eine kurze Rast und dann ging es die letzten Minuten entlang eines kleinen Pfades bis zum Gipfel. Da kamen mir auch zum ersten Mal Wanderer entgegen. Der Sohn meiner Nachbarin mit seiner Tochter, die mich ermunterten die letzten Meter noch weiterzugehen und mitteilten, dass ich schon erwartet wurde. Mittlerweile waren meine Beine doch schon etwas müde. Da öffnete sich der Weg, die Hütte war auf einmal zu sehen und ich schaffte auch diese letzten Höhenmeter. Oben angekommen wurde ich sehr herzlich empfangen, bekam eine Hüttenführung, Kaffee und selbstgemachten Kuchen in der warmen Stube.

Ausgerastet und gestärkt machten wir uns dann noch auf den Weg zum Gipfelkreuz – das war wirklich nicht mehr sehr weit.

Die Hütte steht unmittelbar unter dem Gipfel. Der Ausblick sowohl von der Hütte, als auch vom Gipfelkreuz aus ist einfach unbeschreiblich schön und wieder einmal wurde mir bewusst, was für ein Glück wir haben, hier leben zu dürfen und ich bin sehr dankbar dafür.

Den „Abstieg“ durfte ich mit einem Ehepaar aus Schwarzau machen und ich habe es genossen den Weg retour nicht alleine gehen zu müssen und freute mich wieder neue Nachbarn kennen gelernt zu haben.

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