
19. Adventgedanke
"Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum wie grün sind deine Blätter"
Volkslied, überliefert seit dem 16. Jahrhundert
19. Dezember: ein Baum, der leuchtet
Heute darf der Weihnachtsbaum kommen.
Ob groß oder klein, ob aus dem Wald oder vom Markt – er bringt den Duft von Tannennadeln und die Vorfreude auf das Fest.
Such ihn gemeinsam mit deiner Familie aus -
oder überrasche deine Familie mit einem Baum.
Vielleicht habt ihr ja schon einen Baum – und er wartet nur auf seinen Schmuck?
Impuls:
Macht euch auf den Weg und holt euren Baum – oder schaut ihn einfach an, wenn er schon da ist.
Und dann: heiß ihn willkommen - in ein paar Tagen darf er im Glanz erstrahlen.
Woher kommt eigentlich der Weihnachtsbaum?
Schon lange vor dem Christentum schmückten Menschen zur Wintersonnenwende ihre Häuser mit grünen Zweigen.
Im Mittelalter tauchte der „Paradiesbaum“ auf, ein geschmückter Tannenbaum bei Weihnachtsspielen.
Der erste dokumentierte Weihnachtsbaum stammt aus dem Jahr 1419 in Freiburg – mit Äpfeln, Nüssen und Gebäck für Kinder.
Erst im 18. Jahrhundert wurde der Christbaum in bürgerlichen Haushalten üblich – als Symbol für Licht, Familie und das Wunder der Weihnacht.
Früher war der Baum oft ein kleiner Zweig aus dem Wald, liebevoll geschmückt. Heute stammen viele Bäume aus Monokulturen – doch es gibt Alternativen: regionale, unbehandelte Bäume, Bäume im Topf oder selbst gestaltete Baumformen aus Zweigen und Holz.
Segensspruch für den Christbaum
„Christbaum, du grüner Freund – trag Licht in unser Haus,
bewahr die Stille, die Freude, und den Glanz der heiligen Nacht.
Möge dein Leuchten uns erinnern:
an Hoffnung, an Liebe, an das Wunder der Weihnacht.“
