

6. Adventgedanke
"Der Krampus und der Nikolaus gemeinsam gehen von Haus zu Haus"
Adalbert Nagele
6. Dezember: Die wilde Seite in dir
Heute ist Krampustag.
Ein Tag, der uns an das Wilde erinnert – an das, was wir oft verstecken: Zorn, Angst, Unruhe, das Ungezähmte in uns.
Der Krampus ist nicht nur Schreckgestalt – er ist auch Wächter der Grenze. Er zeigt uns, wo wir uns selbst nicht ganz sehen wollen. Und lädt uns ein, hinzuschauen.
Ein Krampus muss nicht furchteinflößend sein – er kann auch duften, lachen und aus dem Ofen kommen.
Zutaten für 4 kleine Krampusse:
– 500 g Mehl (glatt)
– 250 ml lauwarme Milch
– 1 Würfel frische Germ (42 g) – 80 g Zucker
– 80 g weiche Butter
– 1 Ei
– 1 Prise Salz
– Rosinen, Mandeln, Hagelzucker zum Verzieren
Zubereitung:
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Germ in der lauwarmen Milch mit etwas Zucker auflösen, 10 Minuten gehen lassen.
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Mehl, restlichen Zucker, Salz, Ei und Butter in eine Schüssel geben, Germ-Milch dazugießen.
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Alles zu einem glatten Teig verkneten, zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
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Teig in vier Portionen teilen und zu Krampussen formen: Körper, Arme, Beine – mit Rosinen als Augen, Mandeln als Hörner.
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Nach Belieben mit Ei bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.
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Bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 20–25 Minuten goldbraun backen.
Impuls:
Backe heute einen Krampus – für dich oder zum Verschenken.
Und während du formst, denk daran: Auch das Wilde darf weich werden.