Wichtiger Hinweis zu meiner Seite und allen Lesern

Alle publizierten Inhalte wurden mit größter Sorgfalt erstellt, beruhen jedoch auf meinen Erfahrungswerten und können einen Arztbesuch bei Beschwerden niemals ersetzen. Nur ein Arzt darf eine Diagnose stellen und daher sind alle Kräutereinnahmen mit diesem abzuklären!

Ich sammle meine Kräuter für den Eigengebrauch und rate Euch, euch das „Kräutersammeln und Verarbeiten“ von einem Profi zeigen zu lassen und euch zu informieren um eine Verwechslung mit giftigen Pflanzen zu vermeiden. Für die Umsetzung der hier vorgestellten Rezepte, Anleitungen oder für jegliche Art der Selbstmedikation übernehme ich keinerlei Haftung. Die Seite dient ausschließlich zur Information und Unterhaltung.

 

Natureintopf - Willkommen im Kräuteralltag

Schwarzau im Gebirge

natureintopf@a1.net

Der Waldmeister

Der Waldmeister gehört zur Familie der Rötegewächse und du findest ihn im Frühjahr (April - Juni) auf eher feuchten Böden und vor allem in Buchen- oder Laubwäldern. Er zählt zu den ältesten Wildpflanzen und man sagt ihm nach, dass er ein frohes Herz macht und allerlei Altersleiden heile.

Er wird zwischen 10 und 60 cm hoch und hat  lanzettähnliche Blätter die an einem vierkantigen Stängel wachsen. Seine Blätter sind in sogenannten Scheinquirlen angeordnet und ganz oben sitzt ein Blattknoten. Ab Anfang April fangen seine sternförmigen, weißen Blüten an einer sogenannten Trugdolde zu blühen an.

Frisch enthält er Melitosid, welches sich durch Trocknung zu Cumarin verwandelt. Dadurch bekommt er in getrocknetem Zustand einen heuartigen Geruch. Weiteres enthält er Gerbstoffe, Flavonoide und äth. Öle. Seine Inhaltsstoffe wirken antientzündlich, antibakteriell , harn- u. schweißtreibend und antiviral.

Waldmeister regt den Kreislauf an, stärkt die Nerven und leistet Hilfe bei Erregungszuständen und Migräne.

Heutzutage wird er in erster Linie in der Küche verwendet. Bekannt ist er als eine der Zutaten der berühmten Maibowle oder des Waldmeisterwacklpudding. Aber auch der aus ihm gewonnene Sirup wird vor allem für Süsses (Tortencremes, Muffins usw.) verwendet.

Ab Ende März werden die oberen Blattspitzen bis zur Blütezeit geerntet. Lässt du die Blätter trocknen entwickeln sie das typische Aroma. Die getrockneten Blätter können zu Tee oder für die Waldmeisterbowle weiterverarbeietet werden.

Den blühenen Waldmeister kannst du in Wein einlegen und diesen so aromatisieren.

Auch beim Waldmeister gilt: ernte die Pflanze nur wenn du sie zu 100% sicher erkennst!

Hinweise zu den Nebenwirkungen

Allerdings solltest du nicht zu viel vom Waldmeister zu dir nehmen. Nie mehr als 1-2 Tassen/Gläser täglich und das nicht über einen längeren Zeitraum.  Überdosierungen können zu Kopfschmerzen sowie unter Umständen zu Leberbeschwerden führen.

Schwangere sollten vom Konsum waldmeisterhaltiger Getränke, Speisen oder Heilmittel absehen!

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