Ringelblume - Calendula

Leuchtend orange begrüßt uns die Ringelblume ab Juni in vielen Gärten. Und obwohl die Ringelblume eine einjährige Pflanze ist, bleibt sie gerne über mehrere Jahre. Wir können uns den ganzen Sommer bis weit in den Herbst, ja fast schon in den Winter hinein, an ihr erfreuen. Letztes Jahr habe ich Anfang Dezember die letzten Blüten geerntet.

Verwendet wird die Ringelblume vor allem äußerlich zur Heilung der Haut. Sie wirkt entzündungshemmend, antibakteriell, antiseptisch, desinfizierend, schmerzstillend, wundheilend und unterstützt trockene und spröder Haut bei der Hautpflege. Zu Heilzwecken werden vor allem die Blüten verwendet.

Die Ringelblume gehört zur Familie der Korbblütler. Sie wird 40 - 80 cm hoch, hat längliche, behaarte Blätter mit runder Blattspitze und die orangen (manchmal auch gelben) Blüten sind etwas klebrig. Die Samen sitzen in einer Fruchtkugel.

Sehr gerne stelle ich Ringelblumenöl her, welches ich dann auch gerne zur Salbe, Creme oder Seife weiterverarbeite.  Sowohl das Öl als auch die Salbe helfen heilend bei Hautentzündungen, kleinen Wunden, wunden Babypopos, Insektenstichen, Akne und auch bei Sonnenbrand.

Ein Absud, also ein starker Tee, des Krautes schützt empfindliche Haut, nimmt den Wundschmerz und hilft bei Hautschäden.

Kulinarisch kannst du vor allem die Blüten im Ganzen oder die Blätter gezupft im Salat, am Butterbrot oder zur Deko verwenden.

Vorsicht: da die Ringelblume zur Familie der Korbblütler gehört, reagieren manche Menschen allergisch. Hast du eine Korbblütlerallergie dann solltest du die Ringelblume nicht verwenden. Im Zweifelsfall mit dem Arzt abklären.