Maiwipferl-Honig/Sirup

Im Frühjahr sieht man die hellgrünen Spitzen an den Ästen der Fichten und Tannen - liebevoll "Wipferl" genannt und diese hellgrünnen Wipferl kann man wirklich essen. Auch roh.

 

Diese Wipferln haben sehr viel Vitamin C, Harze und ätherische Öle. Sie sind entzündungshemmend, antibakteriell, Husten lindernd und schleimlösend.

Diese wertvollen Eigenschaften haben sich schon unsere Urgroßmütter zu nutze gemacht und leckeren Wipferlhonig/sirup  produziert. Dieser leckere Sirup ist nicht nur bei beginnenden Erkältungen und Husten wirkungsvoll sondern auch schon vorbeugend sinnvoll. Ein Teelöffelchen davon in den heißen Tee oder aufs Butterbrot schmeckt nicht nur lecker sondern ist auch gesund.

Das brauchst du:

ca. 1000 g Zucker

ca. 500 g frische Fichten- oder Tannenwipferln

ein verschließbares Einmachglas

Prinzipiell gilt: die doppelte Menge, der gesammelten Wipferln, an Zucker

So geht's:

Schichte abwechseln Wipferln und Zucker in ein großes Einmachglas. Begonnen wird mit den Wipferln, dann eine Schicht Zucker und anschließend wieder Wipferln. Die Wipferlschichten sollten ungefähr doppelt so hoch wie die Zuckerschicht werden. Die letzte Schicht muss undbedingt eine Zuckerschicht sein!

Jetzt wird das Glas verschlossen und für ca. 4-6 Wochen an einem warmen Ort stehen gelassen. In dieser Zeit werden die Nadeln braun und es sondert sich ein dickflüssiger, brauner Sirup ab. Wenn dieser fertig ist, wird er abgeseiht und in Fläschchen gefüllt - am besten ihr nehmt dunkle Flaschen. Wenn du alles richtig gemacht hast, ihn dunkel und kühl aufbewahrst, ist dein Sirup mehrere Monate haltbar.

Bei Husten, Heiserkeit oder einer leichten Erkältung bedarfsweise ein Teelöfferl einnehmen.

Wird eure Erkältung nicht besser müsst ihr einen Arzt aufsuchen.

TIPP: Ihr könnt auch ergänzend Spitzwegerichblätter oder Quendel mit einschichten.

WICHTIG:

Bitte seid beim Wipferlsammeln achtsam und erntet pro Ast immer nur wenige Wipferln und nicht alles damit ihr den Baum nicht schädigt. Ihr könnt sowohl von der Fichte, der Lerche als auch von der Tanne eure Wipferln sammeln. Doch ihr wisst, sammelt nur Pflanzen die ihr zu 100 % sicher kennt, auch bei den Nadelbäumen gibt es giftige - wie z.B. die Eibe

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Ich sammle meine Kräuter für den Eigengebrauch und rate Euch, euch das „Kräutersammeln" von einem Profi zeigen zu lassen und euch zu informieren um eine Verwechslung mit giftigen Pflanzen zu vermeiden. Für die Umsetzung der hier vorgestellten Rezepte, Anleitungen oder für jegliche Art der Selbstmedikation übernehme ich keinerlei Haftung. Auch denkt daran, dass jeder Mensch auf Rohstoffe anders reagiert und eventuelle Alergien oder Unverträglichkeiten nicht ausgeschlossen werden können.  Diese Seite dient ausschließlich zur Information und Unterhaltung.

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