Stiefmütterchensalbe

Hurra, wir haben Familienzuwachs bekommen.

Ich wollte unbedingt eine Pflegesalbe herstellen, die vor allem für Babys und Kinder gut verträglich ist und aus ganz natürlichen Zutaten besteht - ihr wisst, alles was so im Küchenkasterl vorhanden ist.

 

Das Stiefmütterchen ist ein sehr zartes Pflänzchen und zeigt daher lt. Signaturlehre schon an, dass es auch für die Kleinen und die Empfindlichen unter uns sehr gut zu verwenden ist.

Es wirkt entzündungshemmend und juckreizstillend und wird sehr gerne bei Babys und Kleinkindern zur äußeren Behandlung mittels Absud von Milchschorf oder Windeldermatitis eingesetzt.

Aber auch bei empfindlicher Haut, bei Hautproblemen, Akne, Ekzemen oder leichten Hauterkrankungen (Neurodermitis) wurden mit Waschungen, Bädern oder Umschlägen gute Erfolge erzielt.

Ideal ist es natürlich die Haut äußerlich nur mit einem Absud aus Stiefmütterchen zu waschen bzw. mit Umschlägen zu behandeln. Dazu braucht es allerdings ein paar Tage Geduld.

Falls du jedoch der Typ bist der lieber eine pflegende Salbe verwendet, kannst du dieses Rezept ausprobieren.

 

Das brauchst du:

30 g Öl

Stiefmütterchenkraut (bekommst du in der Apotheke)

3 g Bienenwachs

2 g Sheabutter

Du kannst ein ätherisches Öl verwenden, sofern deine Salbe nicht für Babys verwendet wird.

 

Und so geht’s:

Erst brauchst du einen ÖLAUSZUG aus z.B. Mandelöl und Stiefmütterchenkraut.

Solltest du keinen Ölauszug fertig haben, kannst du die Kräuter in ein hitzebeständiges Glas geben und mit Öl übergießen bis alle gut bedeckt sind, vorsichtig erwärmen und mind. zwei bis drei Stunden warm ziehen lassen. Anschließend abseihen und wie folgt weiter verwenden.

 

Erwärme das Stiefmütterchenöl im Wasserbad und schmelze das Bienenwachs langsam darin. Wenn das Wachs geschmolzen ist, das Öl aus dem Wasserbad geben und die Sheabutter darin auflösen. Etwas abkühlen lassen, eventuell das ätherische Öl unterrühren und in saubere und desinfizierende Salbengläser füllen.

 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Salbe vor allem bei sehr empfindlicher, aber auch juckreizender Haut sehr gut vertragen wird. Wie bei jeder anderen Salbe oder jedem Kräuterprodukt, probiert auch diese Salbe das erste Mal an einer nicht entzündeten Stelle und achtet darauf ob sie gut verträglich ist.

Vor allem bei Babys und Kindern haltet Rücksprache mit dem Arzt oder der Hebamme.

 

Hinweis: Hier handelt es sich um meine Erfahrungswerte. Die jedoch keine medizinische Beratung sind und auch keinen Besuch beim Arzt ersetzen.

Ringelblumensalbe

Die Ringelblume - wer kennt sie nicht ?

Ich denke jeder kennt die Ringelblume, viele haben Sie im Garten und wissen gar nicht welch wertvolle Pflanze hier wächst. Sie ist ein Allrounder unter den Pflanzen. Sie wirkt entzündungshemmend, antibakteriell, abschwellend und sie kann noch viel mehr. Wenn du mehr über diese wertvolle Blume erfahren möchtest, dann bist du hier richtig.

Hier widmen wir uns der Salbe. Dazu brauchen wir erst einmal einen Ölauszug.

Das brauchst du:

30 ml Ringelblumenauszugöl (aus ca. einer Handvoll Ringelblumenblüten)

1 g Bienenwachs

4 g Kakaobutter

evt. 5-10 Tropfen äth. Öl nach Wahl

So geht's:

Erwärme das Ringelblumenöl mit dem Bienenwachs und der Kakaobutter, bis alles gut verschmolzen ist.

Im Prinzip ist deine Salbe jetzt schon fertig.

Möchtest du die Salbe etwas fester gib noch etwas Bienenwachs dazu, falls du sie weicher möchtest, muss du noch etwas Kakaobutter dazu geben.

Für einen guten Duft kannst du noch ein wenig ätherisches Öl nach deiner Wahl (z.B. Orange) hinzufügen.

Deine fertige Salbe fülle in Salbenbehälter od. kleine dunkle Gläser (Lichtgeschützt) ab und stelle die Salbe kühl.

Hinweis: manche Menschen reagieren auf die Ringelblume, die zur Familie der Korbblütler gehört, allergisch. Falls du dazu gehörst, solltest du diese Salbe nicht verwenden.

 

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VEILCHENSALBE

Gestern wurde ich gefragt welche Pflege für trockene Haut besonders gut geeignet ist. Da ist mir die Veilchencreme eingefallen. Diese Salbe ist zur Pflege von vor allem trockener, sensibler und reiferer Haut geeignet.

Sogar Hildegard von Bingen schätzte das zart violette Pflänzchen wegen seiner heilenden und pflegenden Wirkung sehr. Es wirkt reinigend, desinfizierend und beruhigend und ist daher auch bei leichten Hauterkrankungen oder bei Narbenpflege zu empfehlen.

Im Frühjahr gab es jede Menge Veilchen in unserem Garten und ich hatte vorsorglich einen Ölauszug hergestellt. Dieser kommt nun zum Einsatz. Ich habe Mandelöl verwendet. Dieses ist außerordentlich hautfreundlich, rückfettend und reizlindernd. Außerdem kommt Kakaobutter (beruhigt, pflegt und ist regenerationsfördernd) und Bienenwachs (schützt vor Feuchtigkeitsverlust) in die Creme.

Das brauchst du:

100 g Ölauszug aus Veilchen

16 g Bienenwachs

4 g Kakaobutter

5-10 Tropfen ätherisches Öl – z.B. Rosengeranie – wirkt entspannend, beruhigend, entzündungshemmend und antibakteriell

 

So geht’s:

Wahrscheinlich hast du keinen Ölauszug fertig und musst erst einen herstellen. Hast du keine frischen oder getrockneten Veilchen bekommst du Veilchenkraut  in der Apotheke.

 

Ca. 2/3 eines verschließbaren Glases mit Veilchenblüten füllen und mit Öl (z.B. Oliven- oder Mandelöl) auffüllen. So viele Veilchen dazu geben, dass alle gut mit Öl bedeckt sind. Jetzt vorsichtig und langsam im Wasserbad erwärmen (nicht kochen) und ca. zwei Stunden warm ziehen lassen. Abseihen und zur weiteren Verwendung 100 g in einen Topf gießen. Den Rest des Öls kannst du in Gläsern kühl und dunkel aufheben.

 

100 g Ölauszug mit dem Bienenwachs im Wasserbad erwärmen bis eine klare, homogene Flüssigkeit entstanden ist. Vom Herd nehmen und die Kakaobutter darin auflösen. In die handwarme Creme kann nun das ätherische Öl eingerührt werden. Die fertige Creme anschließend in saubere Glastiegel füllen.

Ordnungsgemäß, kühl und dunkel gelagert ist diese mindestens ein halbes Jahr haltbar.

Du möchtest mehr über's Veilchen erfahren? Dann geht's hier zum Artikel.

 
Image by Ioana Cristiana

Kamillen-Handbalsam

Ich denke jeder kennt die Kamille seit seiner Kindheit. Sie gehört zur Familie der Korbblütengewächse und ist eine einjährige Pflanze. Sie strömt einen angenehmen kräftigen und aromatischen Duft aus und blüht von Mai bis September.

An ihrem Blütenkopf sieht man weiße Blütenblätter und nur die echte Kamille hat einen hohlen Blütenboden.

Kamille regt den Hautstoffwechsel an, wirkt entzündungshemmend und entkrampfend. Sie hemmt Bakterien und Pilze und fördert die Wundheilung.

Unsere Hände werden sehr stark  beansprucht und da fand ich eine Handcreme mit Kamille sehr angenehm. Ich habe mich diesmal beim Ölauszug für Mandelöl entschieden. Mandelöl ist sehr mild und gibt ein schönes, weiches Hautgefühl.

Das brauchst du:

100 ml Mandelöl od. ein Öl deiner Wahl

Kamillenblüten

5 g Sheabutter

4 g Bienenwachs

5-8 Tropfen äth. Kamillenöl oder ein Öl deiner Wahl

So geht's:

Erwärme das Kamillenblüten-Mandelöl und löse darin die Sheabutter und das Bienenwachs auf. Kurz abkühlen lassen und das ätherische Öl dazugeben. In saubere, desinfizierte Cremetiegel füllen.

Ich habe einen Handbalsam gerne etwas weicher, sodass er gut einzieht. Falls du ihn fester möchtest, musst du nur den Anteil des Wachses erhöhen bzw. den der Sheabutter verringern.

Hinweis: manche Menschen reagieren auf Kamille (Fam. der Korbblütler) allergisch, falls du dazu gehörst solltest du diese Handcreme nicht verwenden.

Image by Michael Held