Wichtiger Hinweis zu meiner Seite und allen Lesern

Alle publizierten Inhalte wurden mit größter Sorgfalt erstellt, beruhen jedoch auf meinen Erfahrungswerten und können einen Arztbesuch bei Beschwerden niemals ersetzen. Nur ein Arzt darf eine Diagnose stellen und daher sind alle Kräutereinnahmen mit diesem abzuklären!

Ich sammle meine Kräuter für den Eigengebrauch und rate Euch, euch das „Kräutersammeln und Verarbeiten“ von einem Profi zeigen zu lassen und euch zu informieren um eine Verwechslung mit giftigen Pflanzen zu vermeiden. Für die Umsetzung der hier vorgestellten Rezepte, Anleitungen oder für jegliche Art der Selbstmedikation übernehme ich keinerlei Haftung. Die Seite dient ausschließlich zur Information und Unterhaltung.

 

Natureintopf - Willkommen im Kräuteralltag

Schwarzau im Gebirge

natureintopf@a1.net

Kräuter richtig trocknen

sammeln - bündeln - aufhängen - auflegen - luftig trocknen

Um mir einen Vorrat an Kräutern anzulegen, trockne ich sie sehr gerne. Du kannst Wildkräuter oder Gartenkräuter trocknen, die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Nicht alles eignet sich zum Trocknen - z.B. Bärlauch verliert beim Trocknen seine wertvollen Inhaltsstoffe, Schnittlauch oder auch Dille friert man besser ein. Manche Kräuter werden bodennah geschnitten und bei manchen sammelt man z.B. nur die Blütenköpfe.

Sobald die ersten Pflanzen sich zeigen beginnt die Sammelzeit. Die Wiesen werden bunt und es duftet nach Gras, Kräutern und Frühling. So eine Frühlingswiese ist nicht nur toll & bunt anzusehen sondern auch sehr wertvoll. Wächst doch auf ihr vom Spitzwegerich angefangen, über den Rotklee, das Gänseblümchen, der Löwenzahn, die Vogelmiere, die Brennnessel bis zum Frauenmantel so vieles - ich kann gar nicht alles aufzählen.

Erkunde so eine Wiese einmal und zähle die vielen Arten die du findest.

Bevor ich mit meinem Korb bewaffnet losziehe, bringe ich meine Kräuterhütte auf Vordermann. Der "Winterstaub" muss ausgefegt werden und Kräuter die vom letzten Jahr über geblieben sind (und das sind nicht viele) werden aussortiert. In der Küche sind sie noch gut einsetzbar bzw. freuen sich die Ziegen im Naturpark schon auf diese Leckerei.

Die Vorratsgläser werden gesäubert und neue Papiersackerln angeschafft. Auch meine selbstgebastelten Trockenrahmen werden entstaubt und die Schnur für die Kräutersträuße neu gespannt.

Wenn die Hütte wieder "Einsatzbereit" ist geht's los.

Am besten sammelt man nach einigen sonnigen, trockenen Tagen am späteren Vormittag oder über Mittag. Jetzt ist der Gehalt der äth. Öle am stärksten. Kräuter sollten nicht gewaschen werden, ich lass sie jedoch für kurze Zeit in Ruhe liegen um kleinen Insekten die Möglichkeit zur Flucht zu geben und schüttel sie ein wenig aus.

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Du kannst die gesammelten, trockenen Kräuter entweder zu Büscheln zusammen binden und an luftigen, warmen - nicht zu kalten aber auch nicht zu heißen - Orten Kopfüber aufhängen - auf keinen Fall in der direkten Sonne. Ein Dachboden oder eine Scheuen eignen sich super dafür. Mach nicht zu dicke Bündel (ca. fünf bis acht Triebe)  und häng sie auch nicht zu knapp nebeneinander - Schimmelgefahr.

Die zweite Möglichkeit ist die Kräuter auf Trockenrahmen, auf einem großen Baumwolltuch oder auch auf den Blättern einer Küchenrolle aufzulegen. Das macht man vor allem mit Blütenköpfen oder einzelnen Blättern. Trockenrahmen lassen sich auch gut über einander stapeln und die Luftzirkulation ist trotzdem gegeben.

 

Rascheln die Kräuter und lassen sie sich zwischen den Fingern zerreiben sind sie fertig getrocknet und du kannst die Blätter möglichst ganz von den Stielen rebeln, bei den Blüten nimmt man oft nur die Blütenblätter (z.B. Ringelblume).

Deine getrocknete Ernte kannst du in Gläser oder Papiersackerln abfüllen und am besten kühl und dunkel lagern. So halten sie mindestens ein Jahr.

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