SALZ ist nicht gleich SALZ

Salz ist seit jeher nicht nur ein Lebensmittel, sondern dient auch zur Konservierung von Lebensmittel und wird auch gerne in der Heilkunde und der Kosmetik eingesetzt.

Der Mensch sollte pro Tag durchschnittlich sechs Gramm Salz zu sich nehmen. (stark schwitzende etwas mehr, ca. acht Gramm). Um zu überleben musst du mindestens zwei Gramm Salz täglich zu dir nehmen. Die meisten Menschen nehmen viel mehr Salz zu sich, da vor allem in „Fertigspeisen“ sehr viel Salz versteckt ist.

Doch zurück zu unserem Thema – welches Salz? Industriesalz oder Natursalz? Steinsalz oder Meersalz? Grobes oder feines Salz? Das ist alles gar nicht so einfach zu beantworten und ich glaube jeder muss für sich selbst „sein Salz“ oder seine „Salze“ finden.

Wir verwenden vor allem in der Küche verschiedene Steinsalze, jedoch auch für mein Badesalz habe ich mein Lieblingssalz.

Du musst bewusst die vielen verschiedenen Salzsorten ausprobieren und Umwelteinflüsse abwiegen, um dein bevorzugtes Salz zu finden. Ich kann dir diese Frage nicht beantworten, teile hier jedoch gerne meine Recherchen über die Unterschiede der Gewinnung.

Die erste Frage war Industriesalz oder Natursalz?

Das kann ich für mich gleich einmal sehr schnell beantworten. Natürlich Natursalz. So natürlich wie möglich und so unbehandelt wie möglich.

 

Zur zweiten Frage: Meersalz oder Steinsalz?

Wenn man es genau nimmt sind beide Arten „Meersalz“. Denn auch das Salz im Berg war ja einmal Meersalz – „Urmeersalz“. Jedoch war dieses sehr alte Salz nicht den heutigen Umweltbelastungen ausgesetzt.

Und da kommen wir zum heutigen Meersalz. Aufgrund der Verschmutzung der Weltmeere und dem darin befindlichen Mikroplastik, sollte dies jeder zumindest einmal hinterfragen und für sich selbst beantworten.

Salz wird je nach Gewinnung in zwei Gruppen eingeteilt:

  • Salz, das aus dem Meer gewonnen wird

  • Salz, das aus dem Berg (unter der Erde) gewonnen wird.

Durch verschiedene Abbauarten entstehen drei Salzarten:

Siedesalz, Steinsalz und Meersalz

Beim sogenannten „Steinsalz“ werden Salzstöcke, die im Berg unter der Erde lagern in bergmännischer Art und Weise in Salzbergwerken aus dem Stein geschlagen oder gesprengt. Diese Klumpen werden gereinigt, zerschlagen und in verschiedenen Größen gemahlen. Dieser Natursalzabbau ist auch heute noch mit harter körperlicher Arbeit verbunden. Es ist handverlesen, enthält Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisenoxid, Magnesium und Calcium.  Vor allem wegen seiner Naturbelassenheit und dem milden Geschmack eignet es sich für bewusste Küche.

Das sogenannte „Siedeverfahren“ ist die zweite Möglichkeit der Salzgewinnung aus dem Berg. Zwei Drittel der weltweiten Salzproduktion werden als Siedesalz gewonnen. Mehrere Stellen werden angebohrt und Wasser wird in die Salz-Lagerstätten gepumpt. Das Wasser löst die Salze und nimmt dieses auf. Dieses „Salzwasser“ wird als Sole bezeichnet. Entweder kommt es natürlich an die Oberfläche oder es muss hochgepumpt werden. Die gewonnene Sole wird gekocht und das Salz bleibt über. Dieses Salz ist neben der Vewendung als Speisesalz auch sehr gut zum Fermentieren geeignet. Es eignet sich jedoch nicht nur als Speisesalz sondern ist vielsseitig einsetzbar, z.B. als Pharmasalz, Salztabletten, Viehsalz

Meersalz wird aus den Meeren gewonnen. Die gewonnene Sole kommt in große, flache Becken wo das Wasser durch Sonneneinstrahlung und Wind verdunstet. Die Salzkonzentration steigt. Das Wasser wird durch mehrere Becken geleitet und im Erntebecken abgeschöpft. Bei der Gewinnung von Meersalz entstehen unterschiedliche Korngrößen. Meersalz wird nicht nur gerne für die Küche verwendet sondern auch bei der Herstellung von Pflegeprodukten.

Bei allen gewonnenen Salzen ist es wichtig diese anschließend gut zu trocknen. Salz hat in der Regel eine Restfeuchtigkeit, die unter 3 % liegt (Ausnahme Fleur de Sel).

Der Salzgehalt ist jedoch auch von Meer zu Meer verschieden. Die Ostsee hat z.B. einen Salzgehalt von 0,4 – 2 %, die Nordsee ca. 3,5 % und das Tote Meer ca. 30 %.

Auch sogenannte „Süßwasser-Gewässer“ enthalten Salz. Jedoch nur sehr minimal. So hat z.B. der Neusiedlersee einen Salzgehalt von 0,2 %.

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