Löwenzahnhonig

In vielen Wiesen sieht man jetzt ein Meer aus gelben Blütenköpfen - strahlende Löwenzahnwiesen.  Auch in der Stadt, mitten im Beton wächst der Löwenzahn aus dem Beton. Eine robuste, starke Pflanze und ein gesundes Wildkraut. Alles an ihm ist essbar. Von der Wurzel, zu den Blättern, dem Stiel und den gelben Blüten schmeckt alles leicht herb bis bitter.

Der Löwenzahn ist harntreibend, nierenanregend, blutreinigend, zusammenziehend und er verbessert den Stoffwechsel.

Du kannst ihn fast das ganze Jahr über sammeln und ihn sowohl in der Küche als auch in natürlichen Pflegeprodukten verarbeiten.

Trau dich einfach drüber und probiere einmal die sonnigen Blüten am Butterbrot oder mit einigen Blättern im Salat. Den Stiel verwende und schneide ich gerne wie Schnittlauch und die Wurzel im Tee. Möchtest du mehr über den Löwenzahn wissen, kannst du hier nachlesen!

Doch heute möchte ich dir zeigen wie du Löwenzahnhonig herstellen kannst.

Löwenzahnblütenhonig ist ein köstlicher alternativer Honigersatz für Veganer. Du kannst ihn als leckeren Brotaufstrich verwenden oder auch zum Süßen von Tee, Joghurt oder Mehlspeisen.

Ernte an einem sonnigen Tag deine Löwenzahnblüten, dann nimm dir Zeit und zupfe die Blütenblätter ab. Das braucht ein wenig Geduld, entspannt und macht auch Spaß.

Wenn ihr mit dem abzupfen fertig seid, kommen die Blütenblätter in einen Topf, diese werden mit einem Liter Wasser und der in Scheiben geschnittenen Zitronen abgedeckt. Jetzt muss das ganze am besten über Nacht ziehen.

Danach einmal  aufkochen, abseihen und mit einem Kilo Zucker langsam auf niedriger Stufe köcheln lassen.

Das dauert jetzt sicher einige Zeit. Die Flüssigkeit sollte langsam eindicken. Immer wieder umrühren und gut aufpassen es kann zu schäumen beginnen.

Wenn du eine honigartige Konsistenz erreicht hast in sterilisierte Gläser füllen.

 

Hier noch die Zutatenliste:

  200 g abgezupfte Löwenzahnblätter

1000 g Zucker - ich habe braunen Zucker verwendet

2 Biozitronen oder Orangen

und 1,5 l Wasser

Hinweis: Solltest du eine Allergie gegen Korbblütler haben dann solltest du Löwenzahn nicht zu dir nehmen!

 

Löwenzahnsirup

Wir haben heuer in unserem Garten so viel Löwenzahn, die ganze Wiese leuchtet gelb. Da der Löwenzahn nicht so lange blüht habe ich in den letzten Tagen fleißig gesammelt und ich muss sagen, dass meine Ernte recht gut ist. Einen Teil habe ich getrocknet, aus einem Teil Honig gemacht, in Zucker angesetzt und zu guter letzt habe ich noch Löwenzahnsirup gekocht.

Um Sirup zu gewinnen gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste Variante ist: du schichtest abwechselnd Zucker und Blütenblätter in einem Glas.  Die erste und letzte Schicht muss Zucker sein, die Blütenschichten etwas dicker als die Zuckerschicht und die Blüten müssen gut mit Zucker bedeckt sein. Das Glas verschließen und solange verschließen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Das dauert je nach Größe des Glases 4-6 Wochen. Stehen sollte das Glas in der Zeit möglichst sonnig und warm. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, alles abseihen und in sterilisierte Flaschen oder Gläser füllen. Vor Wärme und Licht geschützt lagern.

Bei der zweiten Möglichkeit benötigst du etwa 3 Hände voll Löwenzahnblüten. Ich entferne den grünen Blütenkorb immer.

Die Blütenblätter mit 1l Wasser in eine Schüssel  geben und für 24 Stunden abgedeckt ziehen lassen. Danach durch ein Tuch abseihen und mit 600 g Zucker und den Saft einer Zitrone od. Orange aufkochen. Einige Minuten köcheln lassen und in steriliserte Flaschen füllen. Vor Wärme und Licht geschützt lagern.

Bei der ersten Variante dauert es sicher länger, dafür steckt die ganze Kraft der Blüten im Zucker. Der Sirup wird auch etwas dünkler und dickflüssiger. Er siehst schon fast wie Honig aus. Doch auch die zweite Variante schmeckt lecker nach Löwenzahn und ergibt mit Wasser aufgespritzt und einer Scheibe Zitrone ein herrliches Erfrischungsgetränkt.

Hinweis: Solltest du eine Allergie gegen Korbblütler haben dann solltest du Löwenzahn nicht zu dir nehmen!

FOTOSTORY

1/1

Wichtiger HINWEIS

Wichtiger Hinweis zu meiner Seite und allen Lesern

Alle publizierten Inhalte wurden mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt, beruhen jedoch auf meinen Erfahrungswerten und können einen Arztbesuch bei Beschwerden niemals ersetzen. Nur ein Arzt darf eine Diagnose stellen und daher sind alle Kräutereinnahmen mit diesem abzuklären!

Ich sammle meine Kräuter für den Eigengebrauch und rate Euch, euch das „Kräutersammeln" von einem Profi zeigen zu lassen und euch zu informieren um eine Verwechslung mit giftigen Pflanzen zu vermeiden. Für die Umsetzung der hier vorgestellten Rezepte, Anleitungen oder für jegliche Art der Selbstmedikation übernehme ich keinerlei Haftung. Auch denkt daran, dass jeder Mensch auf Rohstoffe anders reagiert und eventuelle Alergien oder Unverträglichkeiten nicht ausgeschlossen werden können.  Diese Seite dient ausschließlich zur Information und Unterhaltung.

K o N T A K T

Natureintopf - Willkommen im Kräuteralltag

2662 Schwarzau im Gebirge

E-Mail: natureintopf@a1.net

Auf Instagram oder mit dem Newsletter bekommst du immer die neuesten, saisonalen Tipps und Berichte.

  • Instagram
This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now