Wichtiger Hinweis zu meiner Seite und allen Lesern

Alle publizierten Inhalte wurden mit größter Sorgfalt erstellt, beruhen jedoch auf meinen Erfahrungswerten und können einen Arztbesuch bei Beschwerden niemals ersetzen. Nur ein Arzt darf eine Diagnose stellen und daher sind alle Kräutereinnahmen mit diesem abzuklären!

Ich sammle meine Kräuter für den Eigengebrauch und rate Euch, euch das „Kräutersammeln und Verarbeiten“ von einem Profi zeigen zu lassen und euch zu informieren um eine Verwechslung mit giftigen Pflanzen zu vermeiden. Für die Umsetzung der hier vorgestellten Rezepte, Anleitungen oder für jegliche Art der Selbstmedikation übernehme ich keinerlei Haftung. Die Seite dient ausschließlich zur Information und Unterhaltung.

 

Natureintopf - Willkommen im Kräuteralltag

Schwarzau im Gebirge

natureintopf@a1.net

Löwenzahn - Taraxatum

Jeder von uns kennt die "Pusteblume" und somit den gelb strahlenden Löwenzahn. Doch wer von uns macht sich seine Heilkräfte zu Nutzen und baut ihn in seinen Speiseplan ein? Er ist ein muss in jeder Hausapotheke und auch in der Küche sollte er nicht fehlen. Ich möchte ihn euch näher bringen und ihn euch vorstellen.

Der Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler. Oft kennt man ihn unter Pusteblume, Kuhblume oder Röhrlblume.

Der Löwenzahn ist eine sogenannte Pionier- oder auch Ruderalpflanze weil er so stark ist, dass er wirklich überall wächst – sogar mitten aus dem Asphalt. Er ist eine der stärksten Heilpflanzen und wissenschaftlich schon sehr gut erforscht. Verwenden kannst du die ganze Pflanze - von den Blüten, über den Stengel, die Blätter bis hin zur Wurzel.

 

Sammelzeit: Löwenzahnblätter schon vor der Blüte, während der Blüte im April und Mai das gesamte Kraut und die Wurzel im Frühjahr oder Herbst (stärker).

 

​Wie sieht er aus?

Die Blätter sind gezähnt, können glatt oder leicht behaart sein und bilden eine Blattrosette.

Der Stiel ist blattlos, innen hohl und hat einen weißen Milchsaft.

Die Blüte besteht aus gelben Blütenblättern à wenn diese verwelken bilden sie eine Haarkrone die man Pappus nennt (wir kennen sie aus unserer Kindheit vor allem unter „Pusteblume).

 

Zu den Inhaltsstoffen:

Der Löwenzahn gehört zu den „Bitterstoffpflanzen“ und enthält vor allem Bitterstoffe, Flavonoide, Mineralstoffe und Kaliumsalze.

 

Die Wirkung & Anwendung:

Er ist Appetit- und Verdauungsanregend, hat eine wasserausscheidende, eine antientzündliche und schmerzhemmende Wirkung.

Er wird heute in erster Linie bei Verdauungsstörungen und Appetitlosigkeit verwendet. Wegen seiner harntreibenden Wirkung auch bei Harnwegsinfekten und auch bei Rheumapatienten unterstützend.

Wie wird er verwendet !

z.B. als Tee, im Salat (nicht mehr als eine Handvoll), im Gewürzsalz, als Sirup oder als Löwenzahnhonig.

 

Nebenwirkungen:

Aufgrund der Bitterstoffe kann es zu Magenbeschwerden kommen und er darf nicht bei Gallensteinen, Darmverschluss oder Verschluss der Gallenwege eingenommen werden.

Auch in der Schwangerschaft und Stillzeit ist vorher immer Rücksprache mit einem Arzt zu treffen.

Und Achtung Korbblütler! Wenn du eine Allerge gegen Korbblütler hast, solltest du den Löwenzahn nicht zu dir nehmen. Im Zweifelsfall lass es von einem Arzt abklären.

This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now