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ERDBEERZEIT

Ich weiß die Erdbeere gehört nicht zu den Kräutern, jedoch gibt es sie „wild“ und „gesund“ ist sie allemal. Außerdem schmeckt sie einfach lecker. Es war mir ein Bedürfnis sie euch vorzustellen und ihre wertvollen und gesunden Eigenschaften einmal zu „besprechen“.

Zu 90 % bestehen Erdbeeren aus Wasser, sie enthalten mehr Vitamin C als Orangen, haben einen hohen Gehalt an Folsäure und Eisen, daher sind sie gut gegen Blutarmut. Der hohe Kalzium Gehalt schützt unsere Knochen und das enthaltene Magnesium und Kalium schützt unser Herz.

Ihr seht die Erdbeere ist in unserer Ernährung sehr wertvoll und wenn du sie nicht in Schlagobers ertränkst oder im Zucker versenkst, ist sie auch sehr kalorienarm.

Hinweis: Wie bei allen Lebensmittel oder Zutaten reagieren manche Menschen allergisch auf die Erdbeere und sollten diese dann nicht zu sich nehmen.

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Juni 2022

Erdbeer-Holunder-Schichtmarmelade

Drei verschiedene Sorten Äpfel werden heute zu einem besonderen Saft gekeltert

Land & Lecker- zum Rezept

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Mai 2021

Erdbeer-Minz-Shrub

Sirup wird ein Sirup genannt, welcher mit Essig angesetzt und mit Zucker aufgekocht wird

Land & Lecker- zum Rezept

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Erdbeer-Minz Shrub

Als ich das erste mal Shrub, in der Getränkekarte im Lokal  wo unser Sohn arbeitet, gelesen habe, kannte ich es gar nicht. Unser Sohn hat uns schnell aufgeklärt. Shrub wird ein Sirup genannt, der vor allem mit Essig angesetzt und haltbar gemacht wird. Er schmeckt durch den Essiggehalt sehr erfrischend und lecker. Und Essig ist sowieso gesund Geschmacklich lässt sich fast jedes Obst zu Shrub verarbeiten. Du musst nur etwas Geduld haben und dem Shrub etwas Zeit zum Reifen lassen.

Die Herstellung ist sehr einfach. Im Prinzip gilt das gleiche Verhältnis wie bei einem herkömmlichen Sirup 1:1. Hast du einen Kilo Früchte brauchst du einen Liter Essig und in etwa die Hälfte Zucker. Bei der Auswahl des Essigs ist es schon etwas schwieriger. Denn er sollte nicht zu viel Eigengeschmack mitbringen oder du verwendest einen Essig dessen Geschmack zu deinen Früchten passt. Also z.B. Erdbeeressig bei Erdbeeren.

Ich allerdings verwende ausschließlich neutralen Hausessig von einer Wiener Essigmanufaktur.

Das brauchst du:

500 g Erdbeeren

500 ml Hausessig

250 g Zucker

eine Handvoll geschnittene Pfefferminze und Zitronenmelisse

Die Früchte und  Kräuter waschen und klein schneiden. In ein verschließbares Glas füllen und mit Essig aufgießen. Die Früchte sollen vom Essig bedeckt sein. Das Glas verschließen und für ca. 4 Wochen zum Reifen wegstellen. In die Speisekammer, den Keller oder sonst wohin. Am besten kühl und dunkel und auf keinen Fall in die Sonne.

Jetzt müsst ihr warten. Ihr könnt jetzt beobachten, wie sich die Farbe der Früchte verändert. Der ganze Geschmack und auch die Farbe gehen jetzt in den Essig über.

Wenn die Wartezeit vorüber ist, die Früchte abseihen und beiseitestellen (die können weiterverarbeitet werden).

Jetzt wird der gewonnene Frucht-/Kräuteressig mit Zucker oder Honig aufgekocht. 5-10 Minuten köcheln lassen und in sterilisierte Flaschen füllen. Ich lasse die gut verschlossenen Flaschen noch mindestens drei Wochen ruhen und nachreifen.

 

Verwenden kannst du deinen Shrub wie herkömmlichen Sirup mit Wasser oder Soda.

Um einen Cocktail zu mixen kannst du ihn auch mit Sekt, Tonic, Gin oder Wodka aufspritzen.

 
 
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Erdbeer-Holler-Schichtmarmelade

Jetzt ist Erdbeerzeit! ABER auch Holunderzeit! Beides zusammen harmonisiert sehr gut. Ich habe heuer die leuchtend rote Erdbeere zusammen mit der zarten, weißen Holler Blüte verarbeitet und doch optisch getrennt. Das sieht nicht nur fantastisch aus, sondern schmeckt auch lecker. 

Und so geht's: 

Zuerst schneide ich vom Holler die dicken Stiele ab und gebe die Blüten in einen Topf mit 400 ml Wasser, decke diesen mit einem sauberen Geschirrtuch ab und lasse sie ziehen.

 

Anschließend wasche ich vier Gläser a‘250 ml heiß aus und desinfiziere die gereinigten Gläser in dem ich diese für 15 Minuten in das heiße Backrohr (130°) stelle.

 

Zuerst wird die Erdbeermarmelade hergestellt.

600 g Erdbeeren werden gewaschen, geschnitten und in einen Topf gegeben; der Saft von einer halben Zitrone und 200 g 3:1 Gelierzucker (dadurch zählt die Marmelade als „Zuckerreduziert“) gesellen sich zu den Erdbeeren. Alles zum Kochen bringen. Die weichen Erdbeeren pürieren, evtl. durch ein Sieb streichen und in die vorbereiteten Gläser  bis zur Hälfte füllen.

Die Gläser verschließen (leicht zudrehen) und auskühlen lassen.

Wenn die Erdbeermarmelade fest ist, wird der Holler-Sud, mit dem Saft einer halben Zitrone und 200 g 3:1 Gelierzucker aufgekocht. Solange kochen bis die Flüssigkeit zu gelieren beginnt (Gelierprobe machen). Jetzt vorsichtig auf die Erdbeermarmelade gießen. Ich halte dazu das Glas immer etwas schräg und lasse das Holler-Gelee über einen Eßlöffel laufen – das bremst ein wenig. 

Gläser fest verschließen und für mindestens 24 Stunden auskühlen lassen.

Die fertigen Marmeladegläser beschriften und kühl und dunkel lagern. 

Hier die Zutatenliste auf einen Blick:

Für die Erdbeermarmelade brauchst du

600 g Erdbeeren, Saft einer halben Zitrone, 200 g 3:1 Gelierzucker

Für das Holundergelee brauchst du

400 ml Wasser, Saft einer halben Zitrone, 15-20 Holunderblüten

Außerdem 4 Marmeladegläser 'a 250 ml

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