Wichtiger Hinweis zu meiner Seite und allen Lesern

Alle publizierten Inhalte wurden mit größter Sorgfalt erstellt, beruhen jedoch auf meinen Erfahrungswerten und können einen Arztbesuch bei Beschwerden niemals ersetzen. Nur ein Arzt darf eine Diagnose stellen und daher sind alle Kräutereinnahmen mit diesem abzuklären!

Ich sammle meine Kräuter für den Eigengebrauch und rate Euch, euch das „Kräutersammeln und Verarbeiten“ von einem Profi zeigen zu lassen und euch zu informieren um eine Verwechslung mit giftigen Pflanzen zu vermeiden. Für die Umsetzung der hier vorgestellten Rezepte, Anleitungen oder für jegliche Art der Selbstmedikation übernehme ich keinerlei Haftung. Die Seite dient ausschließlich zur Information und Unterhaltung.

 

Natureintopf - Willkommen im Kräuteralltag

Schwarzau im Gebirge

natureintopf@a1.net

Der Huflattich - Tussilago farfara

Der Huflattich gehört zur Familie der Korbblütler und zu den ersten Frühlingsblumen nach dem Winter. Früher hat man ihn auch Märzblume, Teebleaml oder Bachblümlein genannt.

Das wichtigste zuerst: Sammelt ihn nicht selbst, denn er enthält Pyrrolizidinalkaloide und diese sind schwer Leberschädigend. Wenn du ihn trotzdem verwenden möchtest bekommt du kontrolliertes und geprüftes Kraut im  Kräuterhandel bzw. über die Apotheke.

Vorstellen möchte ich ihn euch trotzdem. Standortabhängig blüht er von Februar bis in den April.

Er hat eine gelbe Blüte, die man auf den ersten Blick mit der des Löwenzahns verwechseln könnte. Bei genauerer Betrachtung siehst du jedoch dass die Huflattichblüte auf einem geschuppten Stengel, mit einem weißlich, filzigen Belag wächst. Die verblühte Blüte sieht wie eine Pusteblume (Pappus) aus. Der Huflattich wird ca. 10-20 cm hoch.

Die Blätter wachsen erst wenn die Blüte verblüht oder schon verblüht ist. Seine Blätter sind hufförmig, filzig, gezahnt und schwarzrandig und werden später mal sehr groß.

Du kannst sie mit den Blättern der weißen Pestwurz verwechseln.

Der Huflattich gehört zu den bedeutsamsten Pflanzen gegen Hustenreiz, wirkt vor allem schleimlösend und ist eins der ältesten Hustenmittel. Schon Hildegard von Bingen weist auf die Heilkraft des Huflattichs hin. Äußerlich aufgetragen wirkt er antibakteriell und entzündungshemmend.

 

Zu seinen Inhaltsstoffen gehören Gerbstoffe, Schleimstoffe, Bitterstoffe, Falvonoide und äth. Öle. Wie oben schon erwähnt enthält er leider auch Pyrrolizidinalkaloide die sehr schwer Leberschädigend sein können.

Der Huflattich gehört zu diesen Pflanzen an denen ich mich beim Wandern erfreue und das Wissen um seine Heilkraft weitergebe. Nicht jede Pflanze muss geerntet werden.

Auf meinen Seiten beschreibe ich euch verschiedene Wild- und Heilpflanzen, möchtest du jedoch mehr dazu wissen gibt es jede Menge gute Literatur oder lasst euch die Pflanzen bei einer Kräuterführung vorstellen und lernt sie genau kennen und erkennen!

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