Hetscherl oder auch Hagebutte genannt

Die Tage werden jetzt schon kürzer, in der Früh liegt der Bodennebel über den Wiesen und die roten Beeren der Hagebutte blinzeln durch das Laub. Ich mag den Herbst.

Dass die Hagebutte ein wichtiger Vitamin-C Lieferat ist, ist oft bekannt. Sie kann aber noch viel mehr. Zu ihren wertvollen Inhaltsstoffen gehören auch ätherische Öle, Flavonoide und die Vitamine A, B1, B2 und K. Ideale Vorraussetzungen um unser Immunsystem für die kalte Jahreszeit zu stärken.

Doch die kleinen roten Beeren sind gar nicht so einfach zu pflücken. Gehört doch die Hundsrose zu den Rosengewächsen und diese haben Dornen. Da bleibt man schon das ein oder andere mal mit der Kleidung hängen oder kratzt sich.

Mit meinen eroberten Hagebutte zu Hause angekommen fängt die Arbeit erst so richtig an. Ihr wisst ja, dass die Hetscherln feine Härchen in ihrem Inneren haben (als Kinder haben wir diese erfolgreich als Juckpulver eingesetzt) diese müssen jetzt entfernt werden. Ich schneide die Hagebutte immer in der Mitte durch und entferne die Kerne und die Härchen.

Einen Teil dieser gesäuberten und halbierten Hagebutten trockne ich für einen Tee. Ich verwende dazu meinen Dörrapparat - es geht jedoch im Backrohr bei ca. 40° und einem Holzlöffel in der Türe (damit die Luft hinaus kann) genauso gut.

Du kannst sie auch an einem Faden auffädeln und an einem warmen, trockenem Ort aufhängen.

Die Zubereitung ist sehr einfach:

Etwa 3 EL getrocknete Hagebutten mit einem Liter heißem Wasser übergießen und ca. 6-8 Minuten ziehen lassen.

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