Quitten-Kräuter-Honig

Unser Honig schmeckt nicht nur sehr lecker, er ist auch für unsere Gesundheit sehr wertvoll. 

Er enthält Vitamine, Mineralien und entzündungshemmende Enzyme und hat antibakterielle, antimykotische und antibiotische Eigenschaften. Er kann zur Behandlung von Wunden verwendet werden, hilft uns beim Einschlafen und lindert Erkältungs-symptome.    

 

Damit wir aber erst gar keine Erkältung bekommen, können wir schon jetzt beginnen unser Immunsystem zu stärken. Ein Tee mit frisch gepresster Zitrone, einer Scheibe Ingwer und einem Löffel Honig stärk unser Immunsystem und wärmt uns von innen.

Ich möchte heute jedoch die Wirkung von unserem Honig erhöhen, indem ich ihn mit wertvollen Kräutern und Quitte verstärke.

Quitte Honig

In ein leeres Glas kommt meine kleingeschnittene, geschälte Quitte. Diese hat jede Menge Vitamin C, Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen oder Zink. 

Dazu gesellt sich ebenfalls kleingeschnittener Spitzwegerich mit Schleim-, Gerb- und Bitterstoffen, sowie Vitaminen und Mineralstoffen wie Kieselsäure und Zink.

Etwas Thymian mit seinen schleimlösenden Eigenschaften und jeder Menge Thymianöl.

Danach noch einige  gesunde Gänseblümchenblüten, diese bein-halten sehr vielseitige Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, Bitterstoffe, Saponine, Gerbstoffe, Vitamin C und E, Magnesium, Kalzium, Inulin usw.

Ganz zum Schluss wird das Glas mit Honig aufgefüllt und verschlossen. Jetzt muss diese Mischung gut durchziehen, das Glas ab und zu bewegt werden und nach 4-6 Wochen kannst du die beigefügten Kräuter und die Quittenstückchen abseihen oder auch im Honig belassen. Ich persönliche seihe sie lieber ab.

Um mein Immunsystem zu stärken kann ich jeden Tag einen Teelöffel von diesem wertvollen Honig naschen oder auch im Tee genießen.

quitte Honig
 
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Honignüsse

Gesunde Walnüsse & gesunder Honig

Eine Symbiose vom allerfeinsten. Unser süßer Honig mit dem nussigen Aroma der Walnüsse. Eine richtig leckere Nascherei – natürlich nicht jeden Tag, doch ab und zu im Müsli, aufs Frühstücksbrot oder auch als Topping zum Eisbecher schmecken sie sehr lecker und sind auch schnell gemacht. In hübsche Gläser gefüllt sind sie ein nettes Mitbringsel oder Geschenk.

 

Die Honigsorte ist egal. Ich habe im Frühjahr Blütenhonig genommen und Ende Juni gemischten Wald-/Blütenhonig.  

Wichtig ist das Mischungsverhältnis. 1 Teil Nüsse (egal welche) und 2 Teile Honig.

Du kannst die Nüsse zerkleinern oder im Ganzen lassen. Mir gefallen die ganzen Nüsse im Glas – darum habe ich sie ganz gelassen.

Die ganzen Hälften, insgesamt 125 g, habe ich in einer Pfanne ohne Öl so lange geröstet bis sie zu duften begonnen haben – das dauert ca. 2 bis 3 Minuten. Anschließend habe ich die gerösteten Nüsse mit 250 g Honig vermischt und in Gläser gefüllt. Vor dem Verschließen der Gläser musst du darauf achten, dass die Nüsse vollständig mit Honig bedeckt sind. 

Jetzt sollte man etwas Geduld haben. Denn wenn du die Nüsse einige Zeit stehen lässt, so dass sie gut durchziehen können, schmecken sie noch besser. Das Röstaroma der Nüsse harmoniert mit dem sanften Honiggeschmack.

 

Tipp:

Wenn du deine Gläser die ersten Tage etwas beobachtest wirst du feststellen, dass die Nüsse immer nach oben schwimmen. Dreh die Gläser einfach um und wiederhole das so lange, bis sie nicht mehr nach oben steigen. 

Honignüsse
 
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Ingwer-Zitronen-Oxymel

Gerade in der kalten Jahreszeit ist es wichtig unser Immunsystem zu stärken. Mit einem Oxymel oder auch Sauerhonig genannt ist dies sehr einfach zu erreichen. Der Essig wirkt dabei entsäuernd, der Honig stärkt unsere Wiederstandskräfte. Genau das, was wir erreichen wollen.

Um schon für die Erkältungszeit vorzubeugen, fügen wir unserem Oxymel heute noch Ingwer, Thymian und Zitrone bei.

Ingwer ist super gegen Halsschmerzen und Immunsystemstärkend, Thymian wirkt entkrampfend, schleimlösend und erleichtert das Abhusten und die Zitrone enthält sehr viel Vitamin C.

Das brauchst du:

ca. 30 g Bio-Ingwer (5-10 cm - je nach Schärfe), geschält,gerieben

1 Bio-Zitrone gut gewaschen und klein geschnitten

ca. 5 Stängel frischen Thymian, geschnitten

300 ml Honig

100 ml Essig

So geht’s:

Den Honig und den Essig in ein Glas füllen. So lange schütteln, bis sich der Honig aufgelöst hat. Jetzt kommt noch der geschälte und geriebene Ingwer, die klein geschnittene Zitrone und der zerkleinerte Thymian dazu. Das Glas verschließen und 3-4 Wochen ziehen lassen.

Jedes Mal vorbeigehen kurz schütteln damit sich kein Schimmel bildet.

Nach der Ziehzeit abseihen und in sterilisierte Flaschen füllen. Ordnungsgemäß gelagert haltet sich der Sauerhonig mehre Monate. Nach dem Öffnen kühl lagern und schnell verbrauchen.

 

Eine Oxymel Tinktur kann pur oder mit verdünnt eingenommen werden. 2-3 EL täglich über 4 Wochen lang.

Du kannst deinen Sauerhonig jedoch auch mit Wasser verdünnen oder einen EL in deinen Tee geben.

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OXYMEL = SAUERHONIG

vergessenes Heilmittel aus Honig & Essig

Oxymel, eine Kombination aus süßem Honig - „meli“ und der fruchtigen Säure eines Essigs - „oxos“, ist sehr einfach herzustellen und sehr gesund. Ein altes Hausmittel welches dem Darm neuen Schwung gibt. Immer mehr werden alte natürliche Rezepte wieder modern und man kommt auf diese zurück.

Die antibakteriellen, und entzündungshemmenden Eigenschaften des Honigs vertragen sich sehr gut mit den Antioxidantien, Vitaminen und Spurenelementen des Essigs. Ergänzen kannst du diese beiden Zutaten noch mit Kräutern, Blüten, Wurzeln oder Früchten. Dadurch kannst du dein Oxymel ganz bewusst einsetzen oder mit Mineralwasser gespritzt ergibt dies ein erfrischendes und gesundes Getränk.

Ich verwende am liebsten einen naturbelassenen Apfelessig (du kannst jedoch jeden naturbelassenen Obstessig verwenden). Essig wirkt Stoffwechselanregend, entschlackend, erfrischt und vitalisiert. Außerdem verbessert er unsere Gesundheit und beugt Alterungsprozessen vor.

Beim Honig ist es wichtig, dass du Honig aus der Region verwendest, und sonst ist es ein bisschen Geschmacksache. Unser Honig aus dem Ort ist eine Mischung aus Blüte und Wald. Es bleibt dir überlassen, ob du einen Blütenhonig, einen Cremehonig, einen Waldhonig oder einen reinen Sortenhonig verwendest. Das ist das Schöne an selbstgemachten Produkten. Probiere einfach aus und verwende immer wieder andere Zutaten. Verändere dadurch den Geschmack und auch die Wirkung. Erlaubt ist alles was dir schmeckt.

Dein Oxymel kann mit Kräutern oder Wurzeln, Früchten, Beeren oder Gewürzen verfeinert werden.

 

Mein Grundrezept: 

3 Teile Honig/1 Teil Essig = 300 ml Honig und 100 ml Essig

in ein verschließbares Glas geben. So lange rühren, bis sich der Honig aufgelöst hat.

Möchtest du deinem Sauerhonig noch einen eigenen Geschmack oder eine bestimmte Kraft hinzufügen, kommt noch ein Teil (ein bis zwei Hände) zerkleinerte Kräuter, Wildfrüchte, Gewürze oder ausgewähltes Obst dazu. 

Achte darauf, dass die Beigaben gut bedeckt sind – sonst besteht Schimmelgefahr.

Das Glas luftdicht verschließen und 3-4 Wochen ziehen lassen. Beim Vorbei gehen immer wieder mal schütteln oder das Glas umdrehen.

Nach der Ziehzeit durch ein Baumwolltuch abseihen, in dunkle Flaschen füllen und kühl lagern. Der Sauerhonig ist ca. 1 Jahr haltbar.

 

Wenn du deinem Darm etwas Gutes tun möchtest, kannst du drei Wochen lang immer morgens nüchtern einen EL Sauerhonig mit ¼ l lauwarmen Wasser aufgespritzt trinken.

Zur Stärkung unseres Immunsystems eignen sich Sanddorn, Knoblauch oder Kapuzinerkresse.

Husten- und Schnupfenkräuter sind Thymian, Spitzwegerich, Salbei, Knoblauch und Kren.

Kamille, Lavendel, Rosenblüten wirken beruhigend.

Löwenzahn, Gänseblümchen und Brennnessel sind für eine Frühjahrskur gut geeignet.

Nach dem Essen regt Kamille, Zimt oder Ingwer die Verdauung an.

Gibst du Früchte wie Marille, Kirsche oder Beeren dazu, ergibt das großartige Marinaden oder erfrischende Getränke. Die Früchte/Beeren müssen vorher kurz angedrückt werden.

Auch hier gilt, dass du nur Kräuter, Blüten, Wurzel, Wildfrüchte verwendest, die du 100 % sicher kennst und auf ihre Wirkungsweise und eventuelle Allergien achtest.

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