Wichtiger Hinweis zu meiner Seite und allen Lesern

Alle publizierten Inhalte wurden mit größter Sorgfalt erstellt, beruhen jedoch auf meinen Erfahrungswerten und können einen Arztbesuch bei Beschwerden niemals ersetzen. Nur ein Arzt darf eine Diagnose stellen und daher sind alle Kräutereinnahmen mit diesem abzuklären!

Ich sammle meine Kräuter für den Eigengebrauch und rate Euch, euch das „Kräutersammeln und Verarbeiten“ von einem Profi zeigen zu lassen und euch zu informieren um eine Verwechslung mit giftigen Pflanzen zu vermeiden. Für die Umsetzung der hier vorgestellten Rezepte, Anleitungen oder für jegliche Art der Selbstmedikation übernehme ich keinerlei Haftung. Die Seite dient ausschließlich zur Information und Unterhaltung.

 

Natureintopf - Willkommen im Kräuteralltag

Schwarzau im Gebirge

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Bärlauch- Allium Ursinum

Erst einmal möchte ich euch einen Tipp geben. Verlasst euch beim Bärlauch sammeln nicht auf ein Erkennungsmerkmal. Prüft mehrere Merkmale und prüft mehrmals. Auch in einem Meer aus Bärlauch versteckt sich immer wieder ein giftiges Pflänzchen. Bleibt aufmerksam!

Das erste sehr intensive Erkennungsmerkmal ist der Knoblauchgeruch. Doch mal ehrlich – wer kann nach dem dritten, vierten, fünften Blatt noch erkennen ob das Blatt oder die eigenen Finger nach Knoblauch riechen.

Eindeutiger sind da schon eher die zarten, weichen Blätter des Bärlauchs. Der Bärlauch hat breite ovale Blätter, die einzeln an einem Stiel sitzen. Jedes Blatt hat seinen Stiel! Oft sitzt am Stielende, bodennah ein weißes „Häutchen“ von der Zwiebel. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist die Blattrückseite. Beim Bärlauch ist die mittlere Blattader an der Blattunterseite sehr deutlich zu sehen, diese knackt auch hörbar wenn man das Blatt knickt, außerdem ist die Bärlauch-Blattrückseite matt. Der Stängel ist dreikantig. Zu beobachten ist auch, dass die Blätter den Eindruck erwecken, alles hängen zu lassen und sich beidseitig zur Blattrückseite einrollen.

Sehr oft wird der Bärlauch mit dem Maiglöckchen verwechselt. Beim Maiglöckchen ist die Blattrückseite glänzend. Außerdem sitzen am Stiel des Maiglöckchens immer zwei Blätter – fehlt eines, müsste zumindest der Ansatz eines zweiten sichtbar sein. Die Blätter kommen immer eingerollt aus der Erde und stehen ganz steif in die Höhe. Die Blätter sind viel fester als beim Bärlauch. Ganz vorsichtig könnt ihr auch die Erde etwas wegschieben. Der Bärlauch wächst aus einer Zwiebel und das Maiglöckchen hat Wurzeln – bitte wieder mit Erde zudecken.

 

Bei der Herbstzeitlosen wachsen immer mehrere Blätter an einem Stiel aufrecht aus dem Boden und umhüllen schon bald die Fruchtkapsel. Sie hat feste und glänzende Blätter. Du kannst auch hier die Erde etwas beiseiteschieben. Die Herbstzeitlose hat eine tief sitzende Knolle, welche von dunklen Schuppenblättern umhüllt ist. Die Herbstzeitlose blüht violett, ähnlich einem Krokus – allerdings erst ab Ende August bis in den Herbst hinein.

 

 

 

 

Ich habe in dieser Bilddokumentation meine Erkennungsmerkmale und Bilder geteilt. Jedoch bin ich der Meinung, dass man eine Pflanze, in diesem Fall den Bärlauch, erst dann sicher erkennen kann, wenn ein Fachkundiger einem diese Pflanze gezeigt hat. Darum mein Rat: nehmt an einer Kräuterwanderung teil und lasst euch die Erkennungsmerkmale zeigen. Ihr wisst die wichtigste Regel beim Kräutersammeln: Sammelt nur die Blätter, Blüten, Knospen die ihr wirklich kennt. Wenn ihr euch nur ein bischen unsicher seid, lasst die Finger davon.  Auch ich musste den Bärlauch erst kennen lernen.

Bärlauch - Bärlauch & Bärlauch
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